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Weihnachtsmenü: vom Heiligabend-Essen bis zum Festtagsbraten

Ein Weihnachtsmenü in vier Gängen, mit einem Hinweis, was an Heiligabend und was an den Feiertagen auf den Tisch kommt, was sich vorbereiten lässt und einem Plan Tag für Tag vom 20. bis 25. Dezember. Wo wir ein Rezept haben, ist es verlinkt.

Was Heiligabend gegessen wird, ist von Familie zu Familie und von Region zu Region verschieden: Kartoffelsalat mit Würstchen, Karpfen, Fondue, Raclette und Gans sind alle üblich. Das hier ist ein Vorschlag, nicht die einzige richtige Reihenfolge.

Das Menü, Gang für Gang

Vorspeise

  1. 1.Maronensuppe oder Kürbissuppe

    Eine cremige Suppe mit Sahne, im Winter beliebt und leicht zu portionieren. Maronen passen besonders gut zu Gans und Wild.

    Vorher: Die Suppe wird am Vortag gekocht und am Festtag nur erhitzt.

  2. 2.Gebeizter Lachs mit Senf-Dill-Soße

    Dünn aufgeschnittener Lachs mit Brot und Senfsoße. Kalt zu servieren, ohne Aufwand am Festtag.

    Vorher: Der Lachs wird 2 bis 3 Tage vorher gebeizt.

  3. 3.Feldsalat mit Birne und Nüssen

    Ein leichter Salat, der vor dem schweren Hauptgang erfrischt.

    Vorher: Alles waschen und schneiden am Vortag, anmachen erst kurz vor dem Servieren.

Hauptgang

  1. 4.Weihnachtsgans →

    Der Klassiker für den 1. oder 2. Feiertag: Gans mit Apfelfüllung, Rotkohl und Klößen.

    Vorher: Die Gans muss mehrere Tage im Kühlschrank auftauen und wird am Vortag gewürzt.

  2. 5.Rinderrouladen oder Entenbrust

    Eine kleinere Alternative zur Gans, wenn weniger Gäste kommen. Rouladen schmoren stundenlang und sind besser, wenn sie aufgewärmt werden.

    Vorher: Rouladen am Vortag schmoren und am Festtag nur erwärmen.

  3. 6.Karpfen oder Fondue (Heiligabend)

    Karpfen blau oder gebacken ist in Teilen Süd- und Ostdeutschlands das traditionelle Heiligabend-Essen. Fondue, Raclette oder Kartoffelsalat mit Würstchen sind die unkomplizierte Alternative.

    Vorher: Karpfen frühzeitig beim Fischhändler bestellen.

Beilagen

  1. 7.Rotkohl

    Süßsauer mit Apfel, Zimt und Nelken. Schmeckt aufgewärmt noch besser.

    Vorher: 2 Tage vorher kochen.

  2. 8.Kartoffelklöße oder Semmelknödel

    Klöße nehmen die Soße von Gans oder Roulade auf. Fertige Kloßteig-Mischungen sparen Zeit.

    Vorher: Den Kloßteig am Vortag vorbereiten, Klöße am Festtag kochen.

  3. 9.Grünkohl oder Rosenkohl

    Im Norden gehört Grünkohl mit Pinkel zum Winter, sonst ist Rosenkohl mit Butter die leichte Beilage.

    Vorher: Grünkohl am Vortag zubereiten.

Dessert

  1. 10.Bratapfel mit Vanillesoße

    Äpfel mit Marzipan, Rosinen und Zimt gefüllt, im Ofen gebacken. Duftet nach Weihnachten und ist schnell gemacht.

    Vorher: Äpfel füllen, im Ofen backen, während der Hauptgang serviert wird.

  2. 11.Christstollen →

    Der Weihnachtskuchen schlechthin, aufgeschnitten zum Kaffee. Er muss 2 bis 3 Wochen reifen.

    Vorher: Bis spätestens Mitte November backen.

  3. 12.Plätzchenteller →

    Butterplätzchen, Zimtsterne und Vanillekipferl zum Kaffee nach dem Essen.

    Vorher: Plätzchen 2 bis 4 Wochen vorher backen.

Zeitplan, Tag für Tag

  1. Mitte November

    Stollen backen und zum Reifen wegpacken.

  2. Bis 1. Dezember

    Gästezahl und Menü festlegen. Gans oder Karpfen beim Metzger oder Fischhändler vorbestellen.

  3. Anfang Dezember

    Plätzchen backen und in Dosen verwahren.

  4. 20. bis 21. Dezember

    Gans zum Auftauen in den Kühlschrank legen (bei 4 bis 5 kg etwa 2 bis 3 Tage). Getränke und lange haltbare Zutaten einkaufen.

  5. 22. bis 23. Dezember

    Frische Zutaten einkaufen. Suppe und Rotkohl kochen, Lachs beizen, falls geplant.

  6. 24. Dezember

    Gans würzen und füllen oder das Heiligabend-Essen zubereiten. Den Tisch decken, den Nachtisch vorbereiten.

  7. 25. Dezember

    Gans im Ofen garen, Klöße kochen, Rotkohl und Suppe aufwärmen. Dessert und Plätzchen aufstellen.

Häufige Fragen

Was isst man an Weihnachten in Deutschland?

Je nach Familie und Region. An Heiligabend sind Kartoffelsalat mit Würstchen, Karpfen, Fondue und Raclette verbreitet, an den Feiertagen Gans, Ente, Rinderbraten oder Rouladen mit Rotkohl und Klößen. Dazu Plätzchen, Stollen und Bratäpfel.

Was ist ein klassisches Weihnachtsmenü?

Eine Suppe oder eine kalte Vorspeise, ein Hauptgang mit Fleisch (Gans, Ente oder Braten) mit Rotkohl und Klößen und ein süßes Dessert wie Bratapfel oder Stollen. Zu Heiligabend wird das Menü meist einfacher gehalten.

Was gibt es an Heiligabend zu essen?

Traditionell ein einfaches Essen: Kartoffelsalat mit Würstchen, Fondue oder Raclette. In Teilen Süd- und Ostdeutschlands auch Karpfen. Das große Festessen mit Gans folgt am 1. oder 2. Feiertag.

Was lässt sich für das Weihnachtsessen vorbereiten?

Fast alles: Plätzchen und Stollen Wochen vorher, Suppe und Rotkohl 1 bis 2 Tage vorher, Lachs 2 bis 3 Tage vorher, Rouladen am Vortag. Gans, Klöße und Salat werden erst am Festtag fertig.

Wie viel Essen rechnet man pro Person?

Etwa 250 ml Suppe, 80 bis 100 g Vorspeise, 350 bis 400 g Gans mit Knochen oder 150 bis 200 g Fleisch ohne Knochen, 200 g Rotkohl, 2 Klöße und einen Nachtisch. Bei mehreren Gängen die Hauptspeise etwas kleiner planen.

Wann sollte man die Gans bestellen?

Frische Weihnachtsgänse sind begrenzt: Bis Anfang Dezember beim Metzger oder auf dem Wochenmarkt vorbestellen. Eine tiefgekühlte Gans braucht 2 bis 3 Tage zum Auftauen im Kühlschrank.